einsamkeit

sie umschließt dich

mit festem griff,

lässt dich nicht mehr frei,

entzieht dir kraft,

lebensmut.

fern hält sie dich

vom leben.

 – leben?

weit ab vom hoffnungsstrom

vergangener tage friert sie dich ein.

ruht eiskalt auf deiner seele,

kerkert jubelnde wärme ein,

knebelt frisches vertrauen in dich selbst.

sie verdammt dich

zum gespräch mit dir selbst

in stillem schmerz.

und blicke nach außen

nehmen dir hoffnung,

treiben dich in dich hinein.

verkeilt verkrümmt

steckst du nun fest in dir,

wähnst entkommen,

wo nur resignation dich täuscht.

© Paul Bock

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